simplehouse Logo
de
X
Menü

Investieren oder Sparen – das sagt Ihre Heizung

Wenn sich die Lebensverhältnisse ändern – Auszug der Kinder, Pensionierung, Krankheit etc. – stellt sich oft die Frage, wie viel eine Immobilie Wert hat bei einem Verkauf. Eine Marktwertschätzung gibt da Auskunft. Und dann die Frage: soll ich investieren, bspw. in eine neue Heizung?

Wie muss ein Haus verkauft werden? Saniert? Mit neuer Heizung? Welche Investition steigert nicht nur den Wert, sondern auch die Chancen auf einen schnellen Verkauf? Und was kostet bspw. eine neue Heizung?

Nach wie vor werden gemäss Bundesamt für Staistik nahezu zwei Drittel aller Gebäude in der Schweiz mit fossilen Energieträgern (Heizöl und Gas) geheizt. Auch wenn die Zahl an Wärmepumpen und an erneuerbaren Energieträgern (Holz) zunimmt, besteht grosser Nachholbedarf bei den Heizungen für eine moderne Technologie. Doch nicht nur die Heizung, sondern auch die Wärmedämmung der Gebäude sind für die Energieeffizienz ausschlaggebend. Letztere kann durch den Gebäudeenergieausweis der Kantone, kurz GEAK, beurteilt und vergleichbar gemacht werden. Der GEAK zeigt auf, wie energieeffizient ein Gebäude ist. Der GEAK reiht den Energiebedarf ähnlich wie bei Elektrogeräten in die Energieklassen A bis G ein. A ist die höchste Effizienzstufe, während G auf ein grosses Verbesserungspotenzial schliessen lässt. Berücksichtigt werden sowohl der Zustand der Gebäudehülle als auch die Gebäudetechnik. Ausgestellt wird er von zertifizierten Fachleuten (www.geak.ch). Damit gewinnen Sie einen Einblick, wo Sie bei Ihrem Haus sparen können, wenn Sie es behalten, wo Sie aber evtl. Abstriche beim Verkauf hinnehmen müssen oder den Wert mit einer entsprechenden Investition wesentlich steigern können.

Soll ich investieren?
Wer beim Heizungsersatz auf erneuerbare Energien umrüstet, beispielsweise mit einer Erdwärmesonde, muss meist tief ins Portemonnaie greifen. Im günstigsten Fall sind dafür Investitionskosten von 30’000 bis 35’000 Franken zu budgetieren – oft sogar mehr. Der blosse Ersatz einer konventionellen Öl- oder Gasheizung ist dagegen vielfach schon ab 18’000 bis 20’000 Franken realisierbar, sogar inklusive der nötigen Anpassungen von Leitungen und inklusive weiterer Montagearbeiten. Gespart werden kann bei den Betriebskosten – und das ist auch ein gutes Argument beim Verkauf. Im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen haben Wärmepumpen tiefere Kosten für Unterhalt und Service, was ihre Betriebskosten zusammen mit dem Gewinn der Umgebungs- / Bodenwärme tief hält. Der Stromverbrauch ist wesentlich geringer als die Kosten für Öl oder Gas. Dabei fliessen folgende Punkte mit in die Kalkulation ein:

  • Investition der Anlage
  • Einkauf von Energie
  • Betrieb und Unterhalt
  • Abgaben auf Energieträgern, insbesondere CO2-Abgabe
  • Kapitalkosten bzw. Zinsen im Zusammenhang mit der Investition

Für die Umrüstung auf eine Wärmepumpe oder eine andere Heizung mit erneuerbarer Energie spricht zudem, dass in 10 bis 20 Jahren fossile Brennstoffe durch die CO2-Abgabe vermutlich deutlich verteuert werden. Natürlich könnten sich auch die Strompreise und damit die Betriebskosten von Wärmepumpen erhöhen – doch über die immer besser und günstiger werdende Photovoltaik stehen auch hier Auswege offen.

Fazit
Ihr Immobilienberater von simplehouse hilft Ihnen gerne, ob sich eine Investition in eine neue Heizung lohnt. Evtl. liegt diese tiefer als der vom Käufer geltend gemachte Abzug für sein Risiko – und sie könnte die Chance auch eine schnelle Vermarktung deutlich steigern. Im Gegensatz zu einer neuen Küche oder einem neuen Bad ist eine Heizung keine „Geschmackssache“, sondern eine sinnvolle technische Innovation.

(Quellen: Migrosbank / GEAK)

Unsere Partner